Messung der Mitarbeitererfahrung: Die 5 wichtigsten Arten von Daten zur Mitarbeitererfahrung, die Sie benötigen
16. September 2021
Erfahrung der Mitarbeiter
Jeden Tag stoßen Arbeitnehmer auf Hindernisse, die sie daran hindern, ihre beste Arbeit zu leisten. Wenn diese Herausforderungen von den Arbeitgebern nicht angegangen werden, können sie zu Burnout, erhöhter Fluktuation und sinkender Kundenzufriedenheit führen. Die kontinuierliche Messung der Mitarbeitererfahrungen kann Unternehmen dabei helfen, zu verstehen, wie es ihren Mitarbeitern zu jedem Zeitpunkt geht, und Möglichkeiten zur Stärkung des Engagements und der Moral sowie zur Förderung wichtiger Kundenergebnisse aufdecken.
Angesichts der Tatsache, dass bereits Millionen von Arbeitnehmern im Zuge der "Großen Kündigung" gekündigt haben und 55 % der Arbeitnehmer dies in Erwägung ziehen, ist es für Arbeitgeber, die Top-Talente anziehen und halten wollen, von größter Bedeutung, die wichtigsten Faktoren für die Mitarbeitererfahrung in Echtzeit zu kennen und über Strategien zu verfügen, mit denen sie auf Stimmungsschwankungen reagieren können.
Wie kann man also die Mitarbeitererfahrung messen? Die ersten Schritte bestehen in der Erfassung und Analyse von Schlüsseldaten zur Mitarbeiterzufriedenheit. In diesem Blog führen wir Sie durch die fünf wichtigsten Arten von Mitarbeitererfahrungsdaten, die Ihr Unternehmen erfassen muss, um die Mitarbeitererfahrung wirklich effektiv zu messen.
5 Arten von Mitarbeitersignalen zur Messung der Mitarbeitererfahrung
In diesem Moment teilen Ihre Mitarbeiter Ihnen mit, wie sie sich bei der Arbeit fühlen, was ihre größten Herausforderungen sind und wie Ihr Unternehmen sie besser unterstützen kann. Sie tun dies, indem sie Brotkrümel oder Hinweise - von unseren Experten als Employee Experience Signals bezeichnet - in ihrem täglichen Arbeitsablauf hinterlassen.
Diese Signale sind das, was Ihre Mitarbeiter durch direkte und indirekte Erfahrungsdaten über Ihr Unternehmen sagen. Sei es in IT-Tickets, die sie einreichen, in ihrem PTO-Nutzungsverhalten oder in ihrem Feedback, das sie in Umfragen oder Leistungsbewertungen abgeben.
Und wenn Unternehmen diese Erkenntnisse über die Mitarbeitererfahrung aufgreifen, können sie wichtige Informationen über das Engagement der Mitarbeiter, ihr Wohlbefinden und vieles mehr herausfinden und einen ganzheitlichen Überblick darüber gewinnen, wie sich die Mitarbeiter wirklich fühlen. Indem sie zunächst das Mitarbeitererlebnis verstehen, können Unternehmen damit beginnen, es zu verbessern - und so dazu beitragen, die besten Mitarbeiter zu rekrutieren und zu binden und letztlich den Geschäftserfolg zu steigern.
Hier sind die fünf Arten von Mitarbeiterdaten, die jedes Unternehmen sammeln und nutzen sollte.
#1: Lebenszyklusdaten
Diese Kategorie umfasst drei Schlüsselbereiche: Personalarbeit, Mitarbeiterinteraktionen sowie Leistungs- und Wachstumsmeilensteine.
Personenbezogene Operationen:
- Interaktionen mit dem Anwerber
- Absentismus
- Verspätungen und Pausen
- Zeit bis zur Produktivität
- Verstöße und Disziplinarmaßnahmen
- Details zur Trennung
Wechselwirkungen:
- Sozialisierung und Freiwilligenarbeit
- Trainer- oder Manager-Feedback
- Interaktionen im Team
- Kundenerfahrung
Leistung und Wachstum:
- Erreichung der Ziele
- Leistungsüberprüfungen
- Lernen und Wachstum
- Beförderungen und Versetzungen
#Nr. 2: Betriebs- und Einrichtungsdaten
Da die Mitarbeitererfahrung so viel mehr umfasst als nur die Interaktion mit der Personalabteilung, ist es wichtig, die Auswirkungen der anderen Abteilungen und Prozesse Ihres Unternehmens zu bewerten, einschließlich der Auswirkungen, die Betriebsabläufe und Einrichtungen auf die Mitarbeitererfahrung und das Engagement haben können. Zu den wichtigsten zu verfolgenden Bereichen gehören:
- Dienstfahrkarten
- Standort und Kennzeichnung
- Daten zu den Begegnungen
- HRIS und demografische Daten
- Entschädigung und Leistungen
#Nr. 3: Direktes Feedback
Direkte Signale sind das, was Ihre Mitarbeiter über Ihr Unternehmen sagen, wie es direkt über jährliche Umfragen und Pulsbefragungen, Ideenfabriken, Gespräche in sozialen Medien undCrowdsourcing ermittelt wird. Dies sind die Arten von direkten Feedback-Datenquellen, die Ihr Unternehmen nutzen sollte:
- Umfragen zum Engagement
- Nachrichtenübermittlung
- Stimme
- Video
- Web
- App
- Anerkennungen und Auszeichnungen
#Nr. 4: Indirektes Feedback
Indirekte Signale sind Daten, die zeigen, wie Ihre Mitarbeiter über Ihr Unternehmen denken, und die über Kanäle gesammelt werden, die nicht ausdrücklich für die Erfassung von Feedback gedacht sind. Einige Beispiele hierfür sind:
- Slack oder E-Mail-Nutzung
- Soziale Medien
- Kunden-Feedback
- Verweise
#Nr. 5: Organisatorische Gestaltung und Kultur
Um zu verstehen, wie sich Ihre Unternehmenskultur auf Ihre Mitarbeiter auswirkt, sollten Sie unbedingt Daten zu folgenden Punkten erfassen:
- Teilnahme an Veranstaltungen
- Teilnahme an einer ERG oder Affinitätsgruppe
- Neugestaltung der Organisation
- Wechsel des Managers oder der Mannschaft
Möchten Sie sicherstellen, dass Sie alle wichtigen Daten zu Ihren Mitarbeitern erfassen?
- Beginnen Sie mit der Analyse der Lebenswege und Lebenszyklen Ihrer Mitarbeiter
- Entdecken Sie jeden wichtigen Kontaktpunkt und identifizieren Sie die relevanten Daten, die bei jedem Schritt generiert werden.
- Kombinieren Sie alle Mitarbeiterdaten, die Sie im Rahmen Ihres aktuellen Mitarbeiterbefragungs- oder Mitarbeiterbefragungsprogramms gesammelt haben, mit den fünf hier beschriebenen Schlüsselsignalen für die Mitarbeitererfahrung